Institut für integrale Bewusstseinsbildung

Institut für Integrale Bewusstseinsbildung
Das Institut ist eine Kunst- und Bildungseinrichtung mit den Schwerpunkten der integralen Bewusstseinsbildung und der Erforschung und schöpferischen Gestaltung von Be­wusstseinsstrukturen.

Es wurde von Marina Stachowiak im ehemaligen Haus der jüdischen Familie Goldmann gegründet und im April 2010 eröffnet. Mit seinem integralen Ansatz richtet sich das Institut an Menschen, die persönliche wie gesellschaftliche Veränderungen bewirken wollen und bereit sind, dafür eine geistige Leistung zu erbringen.

 

temporik-art – die Kunst der schöpferischen Bewusstseinsgestaltung

Hauptanliegen des Instituts ist die schöpferische Bewusstseinsgestaltung mit temporik-art, deren Gestaltungskriterien im Institut vermittelt werden.

temporik-art basiert auf der integralen Theorie der Bewusstseinsmutationen des Philosophen Jean Gebser. Sie führt zu einem grundlegenden Verständnis der geistigen und strukturellen Zusammenhänge von Bewusstsein. temporik-art erschafft innere Kunstwerke von bleibender Kraft und Schönheit. tempo­rik-art gestaltet und verändert auf schöpferische Weise Bewusstseinsstrukturen und führt den Menschen damit allmählich aus dem begrenzten Ich-Bewusstsein in ein umfassendes ganzheitliches Selbst-Bewusstsein.

temporik-art wurde von Marina Stachowiak und Roswitha Schneider auf der Basis von Gebsers Mutationsmodell entwickelt. Sie integriert Teilbereiche der Psychobionik nach Bernd Joschko und bezieht sich auf verschiedene Entsprechungslehren, zum Beispiel auf die Miasmenlehre der Klassischen Homöopathie und die Astrologie nach Thomas Ring, der mit Gebser im Austausch stand, sowie auf die Hermetik. Zur Umstrukturierung und Intensivierung von Bewusstseinsinhalten bedient sich temporik-art schöpferischer Gestaltungskriterien, die in den Seminaren gelehrt und angewendet werden.

Das Institut bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich mental und schöpferisch mit der menschlichen und menschheitsgeschichtlichen Geistesentwicklung auseinanderzusetzen und dabei selbst zu reifen. Anders als bei Künstlerinnen und Künstlern, die konkrete Bilder, Skulpturen oder andere Kunstwerke herstellen, sind für temporik-art keine besonderen Talente oder Fertigkeiten erforderlich. Es bedarf lediglich der Freude am schöpferischen Tun und der Bereitschaft, sich auf einen intensiven Lernprozess einzulassen.

 

Information, Forschung, Vernetzung

Das Institut verfolgt hauptsächlich kollektiv relevante Schwerpunkte. Zentrale Themen befassen sich mit den Bewusstseinsmutationen des Menschen (in Vorträgen und Ausbildungseinheiten vorzugsweise in Verbindung mit der abendländischen Kunstgeschichte), mit transgenerationalen Strukturen und mit der Bewusstwerdung und Integration des Weiblichen und Männlichen als polare Entsprechungen.

Das Institut bemüht sich um den interdisziplinären Austausch verschiedener Wissenschaften und die Vernetzung mit Menschen und Institutionen mit integralem Hintergrund und fördert die Vermittlung und Weitergabe von bewusstseinsrelevantem Wissen.