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temporik-art Die schöpferische Bewusstseinsges­taltung vor dem Hintergrund der inte­gralen Theorie Jean Gebsers

temporik-art

Die schöpferische Bewusstseinsges­taltung vor dem Hintergrund der inte­gralen Theorie Jean Gebsers

Das weltweite Chaos, in dem wir uns heute befinden zeigt immer deutlicher den momentan sich vollziehenden Bewusstseinswandel auf. Durch den zunehmenden Materialismus, die Ausbeutung von Ressourcen und durch wirtschaftliche Machtinteressen hat sich die Krise immer weiter verschärft. Diese kurzsichtige und verantwortungslose Vorgehensweise provoziert Kriege und weltweiten Hunger und Not. Sie bedroht die biologische Vielfalt und das Leben auf der Erde und wirft die grundsätzliche Frage des menschlichen Überlebens auf. Ausnahmslos alle Menschen auf der Welt sind davon betroffen, was insbesondere an der psychischen Not offenkundig wird, die allerorts herrscht.
Die schöpferische Bewusstseinsgestaltung mit temporik-art vermag es, den höchsten Kontext des Menschen, sein Bewusstsein, von hindernden Verhaftungen und einer blockierenden Vergangenheit zu befreien. temporik-art verfügt über schöpferische Gestaltungskriterien, die das Bewusstsein dazu veranlassen, emergente Veränderungen von sich aus vorzunehmen. Diese geschehen diskontinuierlich und sprunghaft, und münden in eine komplexere und höherwertige Ordnungsstruktur.
temporik-art bewegt sich bereits in einer neuen Dimension, die es uns ermöglicht, in ein integrales Erfassen der Wirklichkeit vorzudringen. Mit diesen grundlegenden Bewusstseinsveränderungen geht ein Zugewinn an innerer Stärke und menschlicher Freiheit einher, der im Leben in neue Resonanz führt.
Bereits in den 1940er Jahren zeigte der Schweizer Kulturtheoretiker Jean Gebser die Gründe für den sich momentan vollziehenden Bewusstseinswandel auf. In seinem bahnbrechenden Werk Ursprung und Gegenwart legte er offen, wie sich dieser Umbruch aus der erschöpften rationalen Bewusstseinsstruktur in ein intensiveres, ein integrales Bewusstsein vollziehen würde. Damals nur von einzelnen verstanden, steht heute außer Zweifel, wie wahr und zutreffend seine Prognosen sind und wie wegweisend und heilsam Gebsers Werk gerade heute für uns ist.
temporik-art stellt der Theorie Gebsers eine konkret praktische Möglichkeit zur Überwindung der gegebenen Schwierigkeiten und der psychischen Not zur Seite. Mit temporik-art kann jeder einzelne Mensch sein Bewusstsein von Hinderndem und transgenerationalem Erbe befreien und seinen Weg im inneren Frieden und im Einklang mit dem Weltganzen gehen. temporik-art hat das bloß Systematische und Zielorientierte überwunden und arbeitet Hand in Hand mit dem ursprünglich Schöpferischen. Deshalb ist temporik-art weltweit einzigartig.

© temporik-art Verlag Reinheim, 2017
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Marina Stachowiak: Pluto (Aquarell auf Kleister, Turmalin)

ISBN 978-3-945904-08-4
18,00 €

Sexuelle Gewalt in der Kindheit

Sexuelle Gewalt in der Kindheit

Sigmund Freud und die Verleugnung der Wahrheit

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Wildwasser Marburg  will diese Schrift auf die Anfänge der in den 1980er Jahren einsetzenden Bewegung gegen die sexuelle Gewalt an Mädchen aufmerksam machen. Sie wendet sich gegen die Grundkonzepte der von Sigmund Freud begründeten Psychoanalyse, die sexuelle Gewalterfahrungen während der Kindheit nicht als tatsächlich stattgefundene Gewalttaten versteht, sondern als Phantasieprodukte der Kinder.

Sigmund Freuds Verdienst ist es, die Ursachen neurotischer Erkrankungen in den sexuellen Gewalterfahrungen während der Kindheit gefunden zu haben. 1896 veröffentlichte er seine Ergebnisse in der Schrift „Zur Ätiologie der Hysterie“. Er nahm jedoch bald darauf seine Annahme zurück und konstatierte, dass es sich bei den sexuellen Übergriffen, von denen ihm seine PatientInnen berichtet hatten, um Phantasien handelte.

Vor diesem Hintergrund entwickelte er seine Theorien über die psychosexuelle Entwicklung des Kindes und insbesondere die Theorie des Ödipuskomplexes, nach der ein männliches Kind im Alter zwischen drei und fünf Jahren sich unbewusst erotisch zu seiner Mutter hingezogen fühle und gegenüber seinem Vater in eine Rivalitätsbeziehung trete. Weil das Kind deshalb den Vater unbewusst töten wolle, entwickele es ihm gegenüber Schuldgefühle und die Angst vor dessen Bestrafung durch Kastration.

Dieses unglaubliche Konstrukt Freuds hat es vermocht das Tabu sexueller Gewalt an Kindern weitere fast hundert Jahre zu untermauern.

Institut für integrale Bewusstseinsbildung (Herausgeber)
© temporik-art Verlag Reinheim, 2016
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Bertha Pappenheim während ihres Aufenthaltes im Sanatorium Bellevue 1882

ISBN 978-3-945904-07-7
8,00 €

Das ungeahnte Erbe

Das ungeahnte Erbe

Die Auflösung transgenerationaler Belastungen mit temporik-art

Seit etwa 10 Jahren ist uns bewusst, dass die Folgen von Kriegen und das Aufwachsen in totalitären Systemen weitreichender sind, als bisher geahnt. Die Erfahrungen von Holocaust und Verfolgung, von Krieg, Bombardierung, Vergewaltigung, Flucht und Vertreibung sowie Hunger- und schweren Notzeiten hinterlassen seelische Wunden, die das weitere Leben eines Menschen sehr stark belasten. Dies trifft besonders auf diejenigen zu, die den Krieg als Kinder erlebten. Diese Generation nennt sich selbst die Kriegskinder. Aber nicht nur diejenigen, die den Krieg selbst erlebten leiden bis ins hohe Alter an den inneren Folgen wie Posttraumatischen Belastungsstörungen, Ängsten, Depressionen, Demenz usw., sondern auch die nachfolgenden Generationen, die Nachkriegskinder und Kriegsenkel sind davon betroffen.
Diese sogenannten transgenerationalen Belastungen wirken sich vor allem im Inneren aus und füh ren zu Blockaden und Hemmnissen, die sich in unterschiedlichen Lebensbereichen bemerkbar machen können und deshalb auch nur selten als transgenerationales Erbe erkannt werden.
Auch die Folgen einer Erziehung zu Gehorsam und Unterordnung zählen zum transgenerationalen Erbe und haben tiefe seelische Narben hinterlassen. Insbesondere die auf Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, Nationalstolz, Führer-Gefolgschaft, Juden- und Fremdenhass und vor allem auf den Kriegseinsatz zielende nationalsozialistische Erziehung wirkt sich bis heute aus.
Diese Schrift geht auf dieses ungeahnte Erbe ein und zeigt Wege auf, sich mit der schöpferischen Bewusstseinsgestaltung mit temporik-art davon zu befreien. Sie will auch auf das gegenwärtige Kriegsgeschehen in der arabischen Region und in Afrika hinweisen, das uns das im eigenen Land erfahrene Leid durch Krieg, Holocaust, Flucht und Vertreibung spiegelt und uns geradezu dazu auffordert, einen friedlichen Umgang miteinander zu gestalten.

Institut für integrale Bewusstseinsbildung (Herausgeber)
© temporik-art Verlag Reinheim, 2015
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Kinder im Jahr 1934/35
ISBN 978-3-945904-06-0
10,00 €

Wege aus der Krise

Wege aus der Krise

Cover Wege aus der KriseÄhnlich wie der Kulturtheoretiker Jean Gebser sieht der Quantenphysiker Hans-Peter Dürr die Ursache für die gegenwärtige weltweite Krise in der Ignoranz der neuen Weltwahrnehmung, die vor allem auch aus den Erkenntnissen der holistischen Physik entspringt. Er sagt: „Wenn die neue Physik uns zeigt, dass die Zukunft prinzipiell nicht vorhersagbar und die Natur keine Maschine ist, dann bedeutet das, alle gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen, die sich an diesem überholten Weltbild orientieren, in Frage zu stellen.“
temporik-art – die Kunst der schöpferischen Bewusstseinsgestaltung – ist bereits in der sich momentan gestaltenden neuen Wirklichkeit angesiedelt. Mit ihr ist es möglich, sich von den Lasten der Vergangenheit zu befreien und sein Bewusstsein zu intensivieren. Dies nicht nur für sich selbst, sondern auch für das Weltganze.
Das Anliegen dieser Schrift ist es, aufzuzeigen inwiefern Phänomene der holistische Physik denjenigen von temporik-art entsprechen und mit welchen zutiefst schöpferischen Prozessen wir es auch in der Arbeit mit temporik-art zu tun haben.

Institut für integrale Bewusstseinsbildung (Herausgeber)
© temporik-art Verlag Reinheim, 2015
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Kipp-Bild im Raum, Aquarell von Marina Stachowiak
ISBN 978-3-945904-05-3
7,99 €

Die Waffen nieder!

Die Waffen nieder!

Bertha von Suttner
Ein Leben für Frieden und Abrüstung

Cover_SR5_SuttnerBertha von Suttner (1843-1914) war eine österreichische Pazifistin und Schriftstellerin. Für ihre Arbeit für den Frieden erhielt sie 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis.
Sie glaubte mit Inbrunst an den Fortschritt, an die Höherentwicklung des Menschen und an eine Vervollkommnung alles Bestehenden. Aus dieser Sicht heraus entwickelte sie ihr Verständnis von Krieg und Frieden. In ihren Romanen trat sie vehement für die Abrüstung als eine natürliche Konsequenz des Fortschritts ein und wandte sich in einem durch und durch patriotistisch geprägten österreichischen Kaiserreich gegen die allgemeine Auffassung, dass der Krieg in der Natur des Menschen liege. Sie war der Ansicht, dass die friedliebenden Nationen die kriegführenden allmählich überwinden würden und dass durch kosmopolitische Ideen ein Aussterben des Völkerhasses möglich sei.
Bertha von Suttner gründete Friedensvereine und setzte sich für die Schaffung eines internationalen Schiedsgerichts ein, das Konflikte zwischen Staaten in Zukunft friedlich lösen sollte. Dies insbesondere deshalb, weil zukünftige Kriege durch den technischen Fortschritt noch grausamer und gewaltiger sein würden. Ohne als Frau selbst ein Wahlrecht in Anspruch nehmen zu können, setzte sie sich für die Interparlamentarische Union ein und kämpfte für das Zustandekommen der beiden Haager Friedenskonferenzen (1899 und 1907), aus denen der Internationale Gerichtshof als oberstes Rechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen hervorgehen sollte.
Sie kämpfte gegen den Antisemitismus, stand allerdings der Gründung eines jüdischen Nationalstaates im Sinne Theodor Herzls skeptisch gegenüber. Sie glaubte an die Höherentwicklung des Menschen jenseits nationaler, religiöser, sozialer oder geschlechtsspezifischer Gegebenheiten und träumte von dem höheren Typus Europäer oder dem Kultur- bzw. Edelmenschen.
Sie befürwortete die Frauenbewegung und leistete ihr in ihren Romanen, Artikeln und Vorträgen Unterstützung. Sie propagierte ein neues Schul- und Bildungswesen, in dem sich die Menschen zu freien, verantwortungsvollen und friedliebenden Bürgerinnen und Bürgern entwickeln konnten.
Sie war mit Alfred Nobel befreundet, der die Friedensbewegung über viele Jahre finanziell unterstützte. Durch ihn hatte sie ihr Lebensthema gefunden, den Einsatz für den Frieden. Nobel hingegen, beeindruckt von Bertha von Suttners großem Engagement für den Frieden stiftete durch sie seinen Friedenspreis.

Institut für integrale Bewusstseinsbildung (Herausgeber)
© temporik-art Verlag Reinheim, 2015
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Bertha von Suttner. Foto mit Unterschrift, um 1886 ent­standen.
ISBN 978-3-945904-04-6
Preis: 7,99 Euro

Franz Anton Mesmer

Franz Anton Mesmer

und der animalische Magnetismus

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Der Arzt Franz Anton Mesmer (1734-1815) begründete im 18. Jahrhundert eine spektakuläre Heilmethode, die er als animalischen Magnetismus bezeichnete und die später nach ihm auch Mesmerismus genannt wurde. Er hatte entdeckt, dass magnetische Kräfte auch den Menschen durchdringen und dass im menschlichen Körper ähnlich wie im mineralischen Magneten entgegengesetzte Pole walten, welche mitgeteilt, verwandelt, zerstört und gestärkt werden können.
Mit seiner Heilmethode hatte Mesmer bahnbrechende Erfolge, zunächst in Wien, später in Paris. Weltweit entstanden Gesellschaften der Harmonie, in denen der animalische Magnetismus gelehrt und praktiziert wurde.
Ähnlich wie Paracelsus vertrat Mesmer eine Naturphilosophie, die an den abendländischen hermetischen Lehren orientiert war. In dieser Tradition ist der hierarchische Aufbau des Kosmos verwurzelt, wonach das, was in der kosmischen Sphäre geschieht, eine Entsprechung auf der Erde bzw. im Menschen selbst hat. Mesmer orientierte sich insbesondere an den Lehren Descartes und Newtons und beschäftigte sich mit den neuen wissenschaftlichen Entdeckungen seiner Zeit. Er war zeitlebens daran interessiert, dass seine Methode wissenschaftlich bestätigt wurde. Obgleich er die Genesung vieler Patientinnen und Patienten wiederholt nachweisen konnte, man aber das, im animalischen Magnetismus wirkende Fluidum nicht nachweisen konnte, kam man zu dem Ergebnis, dass Mesmer nicht durch eine physikalische Kraft, den animalischen Magnetismus im Menschen, sondern durch Suggestion heile. Mesmer war den ständigen Anfeindungen der Ärzteschaft ausgesetzt, lehrte und praktizierte jedoch bis zu seinem Lebensende.

Institut für integrale Bewusstseinsbildung (Herausgeber)
© temporik-art Verlag Reinheim, 2015
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Franz Anton Mesmer
ISBN 978-3-945904-03-9
Preis: 7,99 Euro

Demenz Die not-wendende Botschaft des Bewusstseins

Demenz

Die not-wendende Botschaft des Bewusstseins

Cover_SR3_DemenzDie Medizin hat als Leitwissenschaft die Definitionshoheit über das Demenzgeschehen. Daher liegt der Schwerpunkt der Diagnostik und Forschung im rein organischen Bereich. Die vorliegende Schrift unternimmt demgegenüber den Versuch, die Demenz aus anderen Perspektiven zu betrachten.
Hat ein dementer Mensch tatsächlich kein Bewusstsein, weil er bestimmte kognitive Leistungen nicht mehr erfüllen kann? Welche Rolle spielen lebensgeschichtliche Ereignisse und Erfahrungen? Gibt es Querverbindungen zu kollektiven Ereignissen wie zum Beispiel dem Zweiten Weltkrieg? Steht Demenz auch in Verbindung mit der heutigen Krise unserer Gesellschaft? Welche Einsichten kann die Demenz für einen Wandel unserer Haltung gegenüber den die Menschheit bedrängenden Problemen vermitteln?
Anhand verschiedener Gesichtspunkte, die aus bewusstseinsmäßiger Perspektive eine Demenz begründen, werden die hier aufgeführten Fragen beantwortet.

Institut für integrale Bewusstseinsbildung (Herausgeber)
© temporik-art Verlag Reinheim, 2015
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Der Blick nach drüben, Öl von Marina Stachowiak
ISBN 978-3-945904-02-2
Preis: 8,99 Euro

Hochsensibilität und Nahtoderfahrungen

Hochsensibilität und Nahtoderfahrungen

Cover_SR2_HochsensibilitätHochsensibilität und Nahtorderfahrungen gehören zu den Themen, die in unserer extravertierten Gesellschaft aus dem Rahmen fallen. 15 bis 20 Prozent der Menschen sind hochsensibel weil ihre neuronale Filterfunktion überdurchschnittlich viele Wahrnehmungen übermittelt und sie deshalb auch überdurchschnittlich viele Eindrücke verarbeiten müssen. Von denjenigen Menschen, die beispielsweise einen Herzstillstand überleben, haben 18 Prozent Nahtoderfahrungen, bei vielen von ihnen begleitet mit außerkörperlichen Bewusstseinszuständen.
Nahtoderfahrungen und Hochsensibilität sind vergleichbar, weil die Betroffenen über eine verfeinerte Intuition, nicht selten verbunden mit Hellfühligkeit und anderen ungewöhnlichen Bewusstseinsphänomenen verfügen und Stimmungen sehr genau wahrnehmen können.
Der Beitrag verfolgt die jüngste Forschung zu Hochsensibilität und Nahtoderfahrungen und informiert über die körperlichen, psychischen und seelischen Begleiterscheinungen und Herausforderungen, denen betroffene Menschen ausgesetzt sind. Er zeigt aber auch Wege auf, diese besonderen Begabungen als wegweisende Fähigkeiten gerade in unserer gegenwärtigen Zeit des Bewusstseinswandels zu verstehen und einzusetzen.

Institut für integrale Bewusstseinsbildung (Herausgeber)
© temporik-art Verlag Reinheim, 2015
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Das Ohr, Aquarell von Marina Stachowiak,
ISBN 978-3-945904-01-5
Preis: 6,99 Euro

Weibliche Spiritualität im Märchen

Weibliche Spiritualität im Märchen

Aschenputtel – Weg der inneren Reifung

Cover_SR1_AschenputtelDie Sprache der Märchen ist eine Bildersprache, die derjenigen unserer Träume ähnlich ist. Die meisten Märchen haben sich im Lauf der Jahrhunderte gewandelt und sich den Gegebenheiten der jeweiligen Epoche angepasst. Dadurch ist ihr ursprünglicher Bedeutungsgehalt häufig verschleiert, zum Teil herausgelöst worden oder ganz verloren gegangen. In vielen Märchen ist jedoch die ursprüngliche Bedeutung noch erhalten. Zum Beispiel in Märchen, in denen die Überreste einer alten Spiritualität durchscheinen, deren universaler Charakter sich in Bildern übersinnlicher Phänomene, Symbolen der Lebenskraft und in Geschichten seelischer Wandlungs- und Transformationsprozesse aufscheint. Ein solches Märchen ist Aschenputtel.

Institut für integrale Bewusstseinsbildung (Herausgeber)
© temporik-art Verlag Reinheim, 2015
Alle Rechte vorbehalten
Umschlag- und Satzgestaltung: Andreas Stachowiak
Druck: Druckerei Berg, Reinheim
Titelbild: Aschenputtel, Darstellung von Alexander Zick
ISBN 978-3-945904-00-8
Preis: 6,99 Euro

Psychobionik – Integrales Heilen auf dem Weg in ein neues Bewusstsein

Stachowiak, Marina

Psychobionik –psychobionik-buch

Integrales Heilen auf dem Weg in ein neues Bewusstsein

Param Verlag ISBN: 978-3-88755-271-8

Paperback, 256 S.

Ahlerstedt 2008

18,80 Euro

Auch über marinastachowiak@aol.com

Psychobionik ist ein integrales Selbstheilungsverfahren. Sie nutzt die natürliche, dem Menschen innewohnende Heilfähigkeit und ermöglicht dem Gehirn, negativ wirkende und krankmachende Informationsstrukturen zu verändern und in eine höhere und ganzheitlichere Ordnung zu führen. Dabei reorganisieren sich die neuronalen Strukturen, in denen die Informationen abgebildet sind, nachhaltig, was zu entsprechend heilsamen Veränderungen in Körper, Geist und Psyche führt.

Psychobionik ist eine Kombination von Evolutionsbionik und Synergetik und beruht auf dem integralen Ansatz von Ken Wilber und Jean Gebser. Der psychobionische Heilungsvorgang ist Teil der sich derzeit global entfaltenden neuen Bewusstseinsstruktur, die Jean Gebser Integrales Bewusstsein genannt hat.

nachfolgend ein Textauszug (Buch Seite 20)

Die Psychobionik in ihren Grundzügen

Evolution ist selbst erzeugbar. Das Schlagwort Selbstheilung impliziert ein know how, mit dem der einzelne Mensch sich selbst aus dem Sumpf von Schicksal und Krankheit ziehen kann.- Bernd Joschko –

Mit diesem kurzen Sprint durch die Evolutionsgeschichte beginnt unsere Reise durch die faszinierende Welt der Psychobionik. Er ist insofern relevant, als dass wir es im Folgenden ständig mit evolutionären Prozessen zu tun haben. Gleich im ersten Kapitel werden wir uns mit grundlegenden evolutionären Prinzipien auseinandersetzen, die in der Psychobionik entscheidend sind. Denn wie sich evolutionäre Entfaltung vollzieht, welche Bedingungen entscheidende Veränderungen hervorrufen und was diese Bedingungen hervorruft, sind die wichtigsten Fragen und Orientierungen in der Psychobionik.

Aber auch in den weiteren Kapiteln wird uns die Evolution begleiten, und die Kenntnis um ihre Wirkzusammenhänge wird uns schließlich im dritten Kapitel, in dem wir uns mit den Bewusstseinsmutationen beschäftigen, zu einem tieferen Einblick in die Entfaltung des menschlichen Geistes verhelfen.

Zunächst werden wir uns mit den Grundzügen der Psychobionik auseinandersetzen, woran deutlich werden wird, dass sie sich von medizinischen und psychotherapeutischen Heilverfahren grundlegend unterscheiden. Dabei werden wir sehen, dass die Psychobionik nicht im körperlichen, psychischen oder mentalen Bereich des Menschen arbeitet – obgleich diese Bereiche immer mit einbezogen sind – sondern auf der Strukturebene. Dies bedeutet, dass die Psychobionik nicht im sichtbaren Vordergrund oder – wie Ken Wilber sagen würde – an der Oberfläche arbeitet, sondern sie arbeitet im Hintergrund und das heißt: in der Tiefe.

Psychobionik arbeitet mit den Informationen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens im Gehirn abgespeichert hat, und die, übersetzt in Energiebilder, in der Innenwelt des Menschen bearbeitet werden. Dabei ist es nicht erforderlich, die Bedeutung der Bilder zu verstehen, wie es beispielsweise in der psychotherapeutischen oder psychoanalytischen Arbeit wichtig ist. In der Psychobionik entschlüsselt sich jede Bedeutung und jeder Sinn in sich selbst. Um die Energiebilder zu einer Veränderung zu bewegen, um sie zu optimieren, ist es allein entscheidend, den Wirkzusammenhang zu verstehen und sie unter Anwendung der psychobionischen Verfahrensweise dahingehend anzuregen, von sich aus in eine Veränderung zu mutieren.

Diese Veränderungen oder Mutationen sind möglich, weil das Gehirn ein selbstorganisierendes System ist, und es daher dazu befähigt ist, sich ständig neu zu bilden und neue und höhere Ordnungsstrukturen zu entfalten. Das heißt: Das Gehirn evolviert ständig und bringt dabei immer komplexere und, wie wir noch sehen werden, ganzheitlichere Strukturen hervor.

Da das Gehirn zur Selbstorganisation fähig ist, ist es also immer bestrebt, einerseits den optimalen Zustand zu erhalten bzw. wieder herzustellen, und andererseits sich im Sinne der Evolution ständig weiter zu optimieren. Wir werden uns die Vorgänge der Selbstorganisation noch genauer ansehen. An dieser Stelle soll nur deutlich werden, dass das heilende Agenz in der Psychobionik nicht durch Fremdeinwirkung von außen zugeführt oder vorgegeben wird, sondern dass es sich im Inneren des Menschen von selbst entfaltet. Und dieses heilende Agenz ist ein höchst dynamisches Prinzip, das allen lebenden Systemen eigen ist.

Wir haben es also mit einer natürlichen, dem Menschen innewohnenden Heilfähigkeit zu tun, die durch die Anwendung der psychobionischen Technik aktiviert wird. Heilungsprozesse werden also letztlich durch die Wirkprinzipien der Selbstorganisation und die Fähigkeit selbstorganisierender Systeme, höherwertige Ordnungsstrukturen zu erzeugen, ausgelöst. Jeder Heilungsvorgang ist also ein emergentes Geschehen, innerhalb dessen es zu plötzlichen sprunghaften Mutationen kommt. Diese sind nicht planbar oder voraussehbar, sie ereignen sich zu einem unbestimmten Zeitpunkt und ihr genauer Ablauf kann nicht nachvollzogen werden.

Die psychobionische Arbeit in der Innenwelt ist vielleicht vergleichbar mit den Vorgängen im subatomaren Bereich. Ähnlich wie in der Innenwelt haben wir es in der Quantenwelt nicht mit Teilen zu tun, sondern mit Strukturen, das heißt mit energetischen Bedingungen, die wiederum mit anderen energetischen Bedingungen verknüpft sind. Deshalb können sie auch nicht als einzelne fixiert oder isoliert werden. Sie sind nicht Teile, sondern Ganzheiten und die Ganzheiten sind wieder Teile von weiteren und höheren Ganzheiten. Ihre Beschaffenheit ist komplex-energetischer Natur, und deshalb bleiben sie der rationalen Vorstellung und der handgreiflichen Anschaulichkeit verborgen. Sie wirken in der unsichtbaren Tiefe. Diese Schwierigkeiten machen es nahezu unmöglich, die energetischen Bedingungen in der Innenwelt zu beschreiben.

Der Physiker Werner Heisenberg spricht in seiner Vorlesung zum Thema Sprache und Wirklichkeit in der modernen Physik über die Schwierigkeiten, die sich durch die Anwendung sprachlicher und logischer Schlussfolgerungen bei der Beschreibung physikalischer Abläufe innerhalb atomarer Strukturen ergeben, und er kommt zu dem Schluss, dass wir mit unserer gewöhnlichen Sprache die Struktur des Atoms nicht beschreiben können. Die gewöhnliche Sprache ist anwendbar, wenn es um Tatsachen oder die Beschreibung experimenteller Resultate geht, nicht aber, wenn wir es mit energetischen Bedingungen zu tun haben.

Heisenberg sagt: „In den Experimenten über Atomvorgänge haben wir mit Dingen und Tatsachen zu tun, mit Erscheinungen, die ebenso wirklich sind, wie Erscheinungen im täglichen Leben. Aber die Atome oder die Elementarteilchen sind nicht ebenso wirklich. Sie bilden eher eine Welt von Tendenzen und Möglichkeiten als eine von Dingen und Tatsachen.“

In der Innenwelt haben wir es mit Energiebildern zu tun, und diese Energiebilder sind komplexe verschlüsselte Informationsstrukturen, die mit anderen Informationsstrukturen in einem riesigen Netzwerk zusammenwirken. Zudem sind sie mit Körperempfindungen, Emotionen und Gedankenmustern verknüpft, haben Bezug zu den Erinnerungen eines Menschen oder zu unveränderbaren Energiebildern aus dem morphogenetischen Feld. Wir haben es mit einer ungeheuren Komplexität zu tun, die als Ganzes nicht fassbar ist. Wir können aber, wie wir noch sehen werden, wichtige Zusammenhänge herstellen und beispielsweise den Wirkungsbereich einer Struktur, welche ein ganz spezifisches Problemfeld durchzieht, auffinden und diese ganz gezielt in die Veränderung führen.

Um das Wirkprinzip des psychobionischen Heilens zu erläutern, müssen wir verschiedene Aspekte berücksichtigen, die entscheidend sind. Wir haben es mit einem äußerst komplexen Geschehen zu tun und das heilende Prinzip ist weder sichtbar noch berechenbar, es lässt sich nicht vorherbestimmen, und sein genauer Verlauf ist nicht einsichtig. Wir haben es mit einem Geschehen zu tun, das sich in der Tiefe der menschlichen Seele vollzieht, dort, wo die Gesetze der Logik außer Kraft gesetzt sind, dort, wo die Struktur des Ganzen im unsichtbar Wirkenden wahrnehmbar wird.

Ein solches Geschehen in seiner ganzheitlichen Essenz zu beschreiben, ist im Grunde gar nicht möglich. Es verhält sich damit tatsächlich ähnlich wie mit der Beschreibung quantenphysikalischer Vorgänge. Wir müssen uns deshalb damit begnügen, Schritt für Schritt vorzugehen und nacheinander die einzelnen Aspekte zu betrachten, die in ihrer Gesamtheit dieses komplexe Geschehen zu erhellen vermögen. Bei diesem Vorgang haben wir es mit verschiedenen Ebenen oder Feldern zu tun, die in ihren unterschiedlichen Ausdrucks- und Manifestationsweisen das gesamte Erleben des Menschen kennzeichnen, wobei diese Felder natürlich keinesfalls getrennt zu betrachten sind, da sie innerhalb der Ordnung des Ganzen miteinander in ständiger Kommunion stehen, wobei ein Feld das andere bedingt. Des Weiteren haben wir es mit verschiedenen Perspektiven zu tun, aus denen heraus wir die einzelnen Aspekte wahrnehmen können.

Aber fassen wir zunächst das Gesagte noch einmal kurz zusammen: Die Psychobionik ist eine Technik, die es ermöglicht, ein selbstorganisatorisches Geschehen in der Innenwelt des Menschen auszulösen, was immer in einer höheren Ordnungsstruktur mündet. Die damit einhergehenden Veränderungen sind nicht voraussehbar, sie sind nicht logisch nachvollziehbar und in ihrem tiefsten Wesen nicht einsehbar. Sie entfalten sich aus dem System heraus von selbst, und sie haben immer Auswirkungen auf das gesamte System.